FAQ – News

Inkassokosten

Ist der Schuldner gemäß § 286,288 BGB in Verzug, so muss er für den Schaden aufkommen, der dem Gläubiger dadurch entsteht, dass er die Forderung des Gläubigers nicht rechtzeitig beglichen hat. Darunter fallen Inkassokosten, Ermittlungskosten, Gerichtskosten usw.

SCHUFA

Ein negativer Schufa-Eintrag hat Folgen. Der Scoring-Wert, der anzeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Kredit bedient wird, verschlechtert sich. Alle Vertragsabschlüsse, bei denen Schufa-Daten abgefragt werden, sind beeinträchtigt. Der Betroffene ist nicht mehr in der Lage, ein Giro-Konto zu eröffnen. Er kann weder Dispo-Kredit noch EC- oder Kredit-Karte nutzen. Auch der Abschluss eines Handy-Vertrags oder das Einkaufen auf Rechnung im Versandhandel ist so nicht möglich.

Wenn der Gerichtsvollzieher klingelt

Nicht aufmachen hilft nichts: Trifft der Gerichtsvollzieher den Schuldner nicht an, kann er sich vom Gericht die Erlaubnis zur Wohnungsöffnung erteilen lassen.

Drittschuldnererklärung §840 ZPO

Wird ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ausgebracht, also eine möglicherweise bestehende Forderung des Schuldners gegen einen Drittschuldner gepfändet, ist dieser gemäß §840 ZPO (Zivilprozessordnung) auf Verlangen des Gläubigers verpflichtet, eine Erklärung (Drittschuldnererklärung) abzugeben

Pressemitteilung des BDIU: Immer mehr Handwerker setzen auf externes Inkasso

Berlin, 25. August 2017 – Trotz guter Konjunktur und positiver Zahlungsmoral in der Wirtschaft leiden viele Handwerker unter stockender Versorgung mit Liquidität. 39 Prozent der Mitgliedsfirmen des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) berichten in einer Umfrage, dass Handwerksbetriebe vermehrt Probleme mit der Rechnungstreue ihrer Auftraggeber haben. Besonders problematisch ist dabei die Zahlungsbereitschaft öffentlicher Auftraggeber. Wie neun von zehn Inkassounternehmen melden, sind insbesondere Städte und Gemeinden beim Begleichen der ihnen gestellten Forderungen nachlässig. Mängelrügen oder das Herauszögern fälliger Zahlungen sind aus Sicht vieler Handwerker eher die Regel als die Ausnahme, wenn sie es mit der öffentlichen Hand als Auftraggeber zu tun haben. Der BDIU rät Handwerkern, beim Forderungsmanagement mit Inkassounternehmen zusammenzuarbeiten. Als Rechtsdienstleister verfügen diese über die notwendige juristische und kaufmännische Expertise und können selbst dann noch Zahlungen erzielen, wenn die betriebseigene Mahnabteilung an ihre Grenzen gestoßen ist. Die Beauftragung von Inkassounternehmen liegt zudem im Trend. Schon fast jedes zweite BDIU-Mitgliedsunternehmen (46 Prozent) hat Handwerksbetriebe auf der Kundenliste.

Schuldner hat eine falsche Vermögensauskunft abgegeben

Der Schuldner ist zur Abgabe der Vermögensauskunft („Eidesstattlichen Versicherung“) aller zwei Jahre (in Ausnahmefällen auch einmal früher) verpflichtet, wenn ein Gläubiger mit einem vollstreckbaren Titel dies beantragt. Eine falsche eidesstattliche Versicherung abzugeben stellt einen Straftatbestand dar, der von Amts wegen verfolgt wird. Wird eine Strafanzeige erstattet, so werden entsprechende Ermittlungen aufgenommen, wobei i. d. R. eben z. B. Bankverbindungen, Kontostände, Eigentum an Kfz und Immobilien, bestehende Arbeitsverhältnisse ausgemittelt werden.

Inkassounternehmen sind Experten im Forderungsmanagement

Inkassounternehmen sind Experten im Forderungsmanagement BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd erklärt in einer Sonderveröffentlichung der WirtschaftsWoche, warum jedes Unternehmen mit Inkassodienstleistern zusammenarbeiten sollte. »Jeder Unternehmer weiß: Ein professionelles Forderungsmanagement ist essenziell, damit der Fokus eines Unternehmens sich auf seine Erfolgsfaktoren richten kann. Die Kernkompetenz, die ein Unternehmen ausmacht, benötigt alle Ressourcen, um den Erfolg und die Zukunft zu sichern. Zusätzlich ist auch eine verbesserte Liquidität ein positiver Effekt eines professionellen Forderungsmanagements.

PfüB

PfÜB - diese Abkürzung steht für den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Dieser ist eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung und ist die Möglichkeit, in Forderungen des Schuldners zu vollstrecken. Die Pfändung bewirkt die Beschlagnahme der gepfändeten Forderung durch Schaffung eines Pfandrechts. Damit der Gläubiger die beschlagnahmte Forderung auch realisieren (d. h. in Geld verwandeln) kann, wird ihm die beschlagnahmte Forderung zur Einziehung überwiesen.

Zwangsverwaltung

Die Zwangsverwaltung ist wie die Zwangsversteigerung eine Form der Zwangsvollstreckung. Das Zwangsverwaltungsverfahren ist eine der Möglichkeiten, in das unbewegliche Vermögen zu vollstrecken. Die Verwaltung wird hierbei auf einen Zwangsverwalter übertragen, dem es obliegt, die Mieten einzuziehen und die ordnungsgemäße und werterhaltende Bewirtschaftung des Objektes aus den Einnahmen zu sichern.

BDIU - Kirsten Pedd Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V

Forderungsmanagement durch Inkassounternehmen trägt nicht nur dazu bei, dass Unternehmen zu ihrem verdienten Geld kommen, es ist auch Garant für einen fairen und funktionierenden Wirtschaftskreislauf. Mehr als 5 Milliarden Euro, die allein die Mitgliedsunternehmen des BDIU jedes Jahr durch ihre Dienstleistung wieder in diesen Kreislauf zurückführen, sind der Beweis dafür.

Sind Inkassounternehmen rücksichtslose Geldeintreiber?

Sind Inkassounternehmen rücksichtslose »Geldeintreiber«? Kirsten Pedd, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), stellt klar, dass es beim Forderungsmanagement vor allem um Gerechtigkeit geht. Inkassounternehmen schaffen aus ihrer Sicht einen fairen Interessenausgleich für alle Beteiligten. Denn Rechnungen, die nicht bezahlt werden, treiben die Preise für alle nach oben. »Einfach ausgedrückt: Der pünktlich zahlende Konsument zahlt die Zeche des anderen mit«, so die Präsidentin des Branchenverbands.

Autobesitzer muss Werkstatt-Fehler beweisen

Behauptet ein Kunde, die Kfz-Werkstatt habe einen Fehler gemacht, muss er diesen nachweisen. Kann er das nicht, geht er leer aus – und der Werkstattinhaber haftet nicht. (Landgericht Coburg vom, Urteil vom 26. Juli 2017, Az. 12 O 389/16)

Die Geldretter - Wie sich Unternehmen dank Inkassodienstleistern ihrem Kerngeschäft widmen können
Spätestens, wenn auch nach der zweiten Mahnung kein Geld reinkommt, sollte man darüber nachdenken, einen Experten mit der Geltendmachung der Forderung zu betrauen. „Inkassodienstleister entlasten die Gläubiger von dieser zeitintensiven und rechtlich anspruchsvollen Aufgabe – und ermöglichen den Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, ohne von den säumigen Zahlern behindert zu werden. Der Inkassopartner nimmt den Kostendruck von den Gläubigern, zumal die Aufwendungen für dessen Tätigkeit als Verzugsschaden anerkannt sind. Diesen wiederum kann man von den säumigen Zahlern erstattet verlangen, da sie ihn ja durch ihre laxe Zahlungsmoral überhaupt erst verursacht haben.“ Dieses Outsourcing von Inkassoprozessen ist äußerst effizient. Viele Firmen nutzen diese Möglichkeit bereits sehr erfolgreich – und übergeben pro Jahr mehr als 22 Millionen Mahnungen zur Bearbeitung an Inkassodienstleister. In insgesamt sieben von acht Fällen sind diese Inkassomaßnahmen erfolgreich. Das heißt, entweder zahlt der säumige Kunde die betreffende Forderung, oder aber der Dienstleister erkennt, dass ein weiteres Verfolgen des Zahlungsanspruchs fruchtlos wäre. Dann gilt das bewährte Motto: Kein gutes Geld schlechtem hinterherwerfen. Erfahren Sie mehr ... http://www.erfolg-und-business.de/finance/die-geldretter